Dankwallfahrt der Firmlinge der Pfarre St. Othmar

IMG-20190611-WA0025Gruppen sind bei uns immer herzlich willkommen. Eine besondere Freude war für uns der Besuch der Gruppe der Firmlinge der Pfarre St. Othmar, die mit ihrem Pfarrer Bischofsvikar Dariusz Schutzki und den Firmbegleitern eine Dankwallfahrt anlässlich ihrer Firmung machten. Sie trotzen der Hitze und machten sich vom Kahlenberg aus auf den Weg zu uns, wo wir gemeinsam die Vesper beteten. Weiterlesen

Pfingsten – Fest der Jugend in Salzburg

Workshop am NonnbergTausende Jugendliche strömen jedes Jahr zu Pfingsten nach Salzburg, um am Fest der Jugend der Loretto Gemeinschaft teilzunehmen. Vorträge und Impulse, Workshops, Abend der Barmherzigkeit, Musical, Konzert und vieles mehr füllen die Tage – es bleibt aber auch noch genügend Zeit für Begegnung und Austausch und zum Knüpfen neuer Bekanntschaften. Natürlich wird auch jeden Tag die Hl. Messe gemeinsam gefeiert – am Sonntag stand dieser mit Erzbischof Lackner vor, der auch das Sakrament der Firmung spendete. Weiterlesen

Professjubiläen von Sr. Mechthild und Sr. Paula

Oberin Sr. Margareta, Sr. Paula, Sr. Mechthld, Priorin Sr. MagdalenaAm Hochfest Christi Himmelfahrt konnten wir in diesem Jahr eindrucksvolle Jubiläen mit zwei unserer Mitschwestern feiern. Dankbar blickten Sr. Mechthild auf 65 Professjahren und Sr. Paula auf 60 Professjahre zurück.
Mit unserer Gemeinschaft feierte auch die Vietnamesische Gemeinde, die in unserer Filiale in Simmering, in der Sr. Paula lebt, Heimat gefunden hat und dort ihre Gottesdienste feiert und auch ihr Gemeindeleben gestaltet. Weiterlesen

Konventausflug

DSC0622Neben unserem Alltag ist auch schön, Zeiten und Tage der Erholung und gemeinsamen Unternehmungen miteinander zu teilen. So führte der Konventausflug am 25. Mai zunächst in die Pfarrkirche Maria Anzbach – dies auch auf besonderen Wunsch unserer Seniorin, Sr. Mechthild, deren Taufkirche sie ist. Dort beteten wir eine Maiandacht. Weiterlesen

Tipps, wie man garantiert nie heilig wird…?!?

MG_6632Am ersten Mai-Wochenende durfte Sr. Nathanaela im Stift Kremsmünster sowohl bei ‘Mehrwert Glaube’ als auch bei ‘Treffpunkt Benedikt’ einen Impuls zum Thema Heiligkeit geben.
Als Titel wählte sie “Tipps, wie man garantiert nie heilig wird” und versuchte damit, einen etwas ungewohnten Zugang zum Thema zu vermitteln.
Fotos und die Impulse zum Nachhören finden sich hier und hier. Weiterlesen

Gesegnete Ostern

Mit diesem Text von Silja Walter wünschen wir Ihnen:
Gesegnete Ostern!
Ihre Benediktinerinnen der Anbetung


Ein Loch in der Mauer

Ein Loch in die Mauer und durchkriechen, sagst du, Herr. Ein Zeichen, sagst du. Mit Reisegepäck und Stab soll ich hindurch. Gut, sieh, da krieche ich schon durch die Öffnung.

Die Mauer durchbrechen, das war ein Problem, das siehst du hier an dem Backsteinhaufen da. Es wäre leichter gewesen, am Seil über die Stadtmauer hinuntergelassen zu werden, im Korb, aber du wolltest den Durchbruch. So hieb ich erst einen Spalt ins Gemäuer, dann brach von selbst eine Luke heraus, immer nicht groß genug für einen Mann, wie ich noch mit Reisegepäck. Bis schließlich – die Leute lachten sich krumm hinter mir inzwischen – der Durchbruch gelang.

Was aber jetzt, was soll’s denn jetzt, Herr, mit mir? Erkläre du ihnen, was du damit meinst, mit dem Loch im Gemäuer und dem Tölpel darin, noch das rechte Bein eingeklemmt, halb drinnen, halb draußen, und hinter mir grinsen uns lärmen sie. Schimpfen wegen des Mauerschadens, wer jetzt das Loch wieder vermache. Herr, es war noch nie anders, ich war schon immer ein Narr.

Aber ich krieche nicht nur, mein Gott, ich sehe hindurch, ich seh durch den Mauerwall, sehe dich dastehn. Die Mauer, die Mauer, das sind nicht Steine, sie ist ein Bild, ein Zeichenbild für die Lage des Menschen, wie sich’s verhält zwischen ihm und dir. Er eingemauert im tödlichen Drinnen. Du draußen, im raumlosen Draußen, im Jetzt und im Licht deines herrlichen Lebens. Dann kommt aber einer, der tut, was du sagst. Man hört Hämmern und Schlagen, da bricht einer durch und zusammen. Das Loch wird sein Grab. Aber die Mauer ist offen. Die Weltmauer, aus Sünde um Sünde, zu Stein erstarrter Sünde errichtet.

Leute, Gott selber kroch durch das Todesloch, ein Jude, Gott.
Er hat uns aus dem Gefängnis heraus zu sich hinübergeholt.
Das Bild könnte man >> Ostern << nennen.

(Wolitz, Ulrike (Hg.): >>Ich habe den Himmel gegessen<<. Silja Walter-Lesebuch. Paulus Verlag, Einsiedeln/Schweiz 2018)

Ostervorbereitungen

Natürlich ist das Wichtigste, dass wir uns innerlich gut auf Ostern vorbereiten. Diesen Weg haben wir versucht, in der Fastenzeit gut zu beschreiten. So wollen wir, wie uns der Hl. Benedikt in seiner Regel aufruft, “mit geistlicher Sehnsucht und Freude” das Osterfest erwarten. (RB 49,7).
Dennoch dürfen auch die äußeren Vorbereitungen nicht fehlen und so haben heute flinke Hände unsere Kirche wieder auf Hochglanz gebracht.
Lassen wir beides Hand in Hand gehen – die äußere und die innere Vorbereitung – und so diese Tage bewusst und gut vorbereitet erleben. Weiterlesen

Der Frühling bricht sich Bahn


Zeichen schauen wir nun,

Irdisches wird zum Bilde hier;
denn das kreisende Jahr
lässt nach des Winters Frost und Nacht
den Frühling die Erde für Ostern bereiten.

- So singen wir im Hymnus der Vigil.

Ganz anschaulich zeigt sich das zur Zeit in unserem Garten, wo sich der Frühling Bahn bricht. Besondere Freude daran hat natürlich Klosterhund Noni: Weiterlesen

Außerordentliches Provinzkapitel

ProvinzkapitelAlle drei Jahre findet das ordentliche Provinzkapitel statt. Außerhalb dieser festgelegten Zeitpunkte kann die Priorin nach Zustimmung des Provinzrates ein außerordentliches Provinzkapitel einberufen.

Von 26.-28.3. wurde ein solches Kapitel in unserer Provinz zum Thema der Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Schwestern abgehalten. Die Kapitularinnen setzten sich sowohl mit den Kapitel über die Ausbildung in der ‘Instruktion Cor Orans zur Anwendung der Apostolischen Konstitution Vultum Dei quaerere über das weibliche kontemplative Leben’ auseinander als auch mit praktischen Vorschlägen und Hilfestellungen für die Schwestern zum persönlichen Wachstum.

Segnung der Johannes-Kapelle und der Bibliothek

Segnung des AltaresAm Fest der Verkündigung des Herrn konnte zum ersten Mal die Heilige Messe in der neuen Johannes-Kapelle gefeiert werden. Bischof em. Klaus Küng stand der Liturgie vor.

 

Zu Beginn wurden zwei Ikonen (Muttergottes und Johannes der Täufer) aus der klostereigenen Ikonenwerkstatt gesegnet, die den neuen Gottesdienstraum schmücken. In der Feier wurde sowohl Ambo und Altar als auch der Tabernakel gesegnet und ihrer Bestimmung übergeben.  

 

Durch die Segnung der Kapelle und der angrenzenden Bibliothek wurde das großen Projektes des Neu- und Umbaus im Kloster zum Abschluss gebracht. Für die architektonische Gestaltung der neuen Kapelle und der Bibliothek zeichnet sich Jakob Rosenauer verantwortlich.

 

Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen hielt Bischof Küng als Vorbereitung auf das kommende Provinzkapitel einen Impuls zum Thema ‚Ausbildung und Fort-/Weiterbildung‘. Mit ausgewählten Stellen aus kirchlichen Dokumenten und persönlichen Anmerkungen stimmte er die ganze Gemeinschaft auf das Thema ein, mit dem sich die Kapitularinnen in den nächsten Tagen befassen werden.

‘Babenberger’-Wallfahrt

Die Mönche des Schottenklosters hatten am 23. März gemeinsam mit Mitbrüdern aus Heiligenkreuz, Klosterneuburg, Lilienfeld (Stiftungen der Babenberger) auch Schwestern unseres Konventes zur gemeinsame Wallfahrt und Begegnung eingeladen.
Abt Johannes Jung gab einen geistlichen Impuls und der Abt von Pannonhalma, Cirill Hortobágyi, stand der Heiligen Messe vor. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und dem Austausch bestand noch die Möglichkeit zu einer Führung durch das Haus und das Museum.

Fotos: Schottenstift

Besuch und Impuls von Regens Tatzreiter

_DSC0575sDie gute Verbindung mit dem Wiener Priesterseminar ist für uns eine große Freude.

So hatten wir am 22. März wieder die Gelegenheit mit dem Regens, Dr. Richard Tatzreiter, Eucharistie zu feiern und eine Impuls zur Fastenzeit von ihm zu hören.

Er stellte uns anhand von drei Stellen aus der Heiligen Schrift den Apostel Petrus Augen. Von ihm können wir besonders in der Fastenzeit folgendes lernen:
1) Vertrauen (Matthäus 14, 22-29 – Die Offenbarung des Gottessohnes auf dem Wasser)
2) Vergebung (Matthäus 18, 21-35 – Die Pflicht zur Vergebung)
3) Umdenken (Apostelgeschichte 10, 9-47 – Die Vision des Petrus in Joppe und Die Taufe des heidnichschen Hauptmanns Kornelius)