Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit

loewenzahnWährend der Segnung und Austeilung der Asche betet der Priester [optional] ein kurzes Gebet, welches einen aufmerksamen Hörer zum entscheidenden Aspekt der österlichen Bußzeit, bzw. zum entscheidenden Aspekt des christlichen Glaubens schlechthin, führt:

„(…) Neige dein Ohr unseren Bitten und segne alle,
die gekommen sind, um das Aschenkreuz zu empfangen“ Weiterlesen

Zum 4. Adventsonntag

4-Adventsonntag„(…) und sie wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben.“

Der Gedanke der ‚Himmlischen Hierarchie‘ von Dionysios Areopagita hat dazu beigetragen, dass der christliche ‚Aufstieg zur Vollkommenheit‘ als ein stufenweiser Vorgang verstanden wird. In den Werken der großen Mystiker kommt dies immer wieder deutlich zum Ausdruck: Johannes vom Kreuz spricht beispielweise von einem ‚Aufstieg zum Berg Karmel‘. Der christliche Weg der Heiligkeit und der Vollkommenheit ist also einer nach oben: „darum strebt nach dem, was im Himmel ist“ (Kol 3,1). Weiterlesen

Zum 2. Adventsonntag

Kind-webWir wollen uns weiter mit der Frage „Was bringt die Ankunft (lat. adventus) Christi?“ beschäftigen. Die Antwort, welche die heutigen Lesungen (Jes 11, 1-10; Röm 15, 4-9; Mt 3, 1-12) anbieten, klingt zuerst etwas märchenhaft, dann aber richtig bedrohlich. Der hl. Paulus schafft im Römerbrief die Mitte zwischen den beiden ‚Polen‘. Weiterlesen

Advent-Katechesen an den vier Adventsonntagen

Hervorgehoben

vier-schritte-auf-weihnachten-hinHerzliche Einladung zu Katechesen in der Adventzeit in der Klosterkirche!

Thema:  „Vier Schritte bis Weihnachten“

1. Adventsonntag: Weltbild(er)
2. Adventssonntag: Gottesbild(er)
3. Adventssonntag: Menschenbild(er)
4. Adventssonntag: Gott wird Mensch in unserer Welt

Zeit: 18 Uhr – anschließend Möglichkeit zur Teilnahme an der Vesper
Ort: Kirche der Benediktinerinnen der Anbetung, Liebhartstalstraße 52, 1160 Wien
Dauer: jeweils 20-25 Minuten

Aschermittwoch 2016

DSC_2961Die Religionsgeschichte weist die Asche als Bild Vergänglichkeit und als Zeichen der Trauer und der Buße aus.
Sich das Haupt mit Asche zu bestreuen galt nicht nur bei den Israeliten, sondern auch bei Ägyptern, Arabern und Griechen als ausdrucksvolle Gebärde der Klage.
Von hier aus versteht man die altkirchliche Sitte, dass öffentliche Sünder im rauen Gewand und mit Asche bestreut ihre Bußzeit antraten. Man konnte sich für diese Sitte auf Gewohnheiten berufen, die mehrfach im Alten und Neuen Testament geschildert sind: Ps 102,10; Jes 58,5; Mt 11,21 u.a. Weiterlesen