Am 9. April haben sich zwei unserer Mitschwestern, Sr. Patricia und Sr. Bernadette, gemeinsam mit Schwestern aus Deutschland und Frankreich – darunter Generalpriorin Sr. Helene und die Priorin der französischen Provinz, Sr. Mirjam – auf den Weg nach Madagaskar gemacht. Schon der Aufbruch war von großer Freude und gespannter Erwartung begleitet – denn der Anlass dieser Reise ist ein ganz besonderer.
Am 17. April wurden dort das neue Kloster und die Kapelle durch Bischof Jean de Dieu Raoelison (Diözese Antananarivo) und Bischof Jean Pascal Andriantsoavina (Diözese Antsirabé) eingeweiht. Für unsere Kongregation ist dies ein bedeutender Schritt: ein weiterer Ort, an dem unsere Spiritualität – das benediktinische Leben verbunden mit der Anbetung und pastoral-karitativer Tätigkeit – Gestalt annimmt.
Die Teilnahme unserer Schwestern macht zugleich die internationale Verbundenheit unserer Gemeinschaft sichtbar. Über Sprach- und Ländergrenzen hinweg sind wir miteinander auf dem Weg, teilen Berufung und Sendung und unterstützen einander in neuen Aufbrüchen. Gerade solche Momente lassen spürbar werden, dass unser klösterliches Leben Teil einer größeren Wirklichkeit ist.
Die Reise nach Madagaskar bedeutet dabei nicht nur Teilnahme an einer Feier, sondern auch Begegnung: mit den Schwestern vor Ort, mit einer anderen Kultur und mit der konkreten Ausprägung unseres gemeinsamen Charismas in einem neuen Kontext.
Wir begleiten Sr. Patricia und Sr. Bernadette und auch die Schwestern in Madagaskar in diesen Tagen besonders im Gebet. Mit großer Dankbarkeit und Freude blicken wir auf diesen Schritt und freuen uns durch Bilder Eindrücke mit Ihnen teilen zu können.
















