
Das Internet ist heute allgegenwärtig. Somit ist ein technisches, globales Netz gegeben in dem sich heute auch für die Frage stellt, wie wir mit Neuevangelisierung und „Gott im web“ umgehen, also die Frage, wie das Evangelium im „digitalen Kontinent“ verkündigt werden kann. Die Vortragenden zeigten Chancen und Möglichkeiten von social media (zb. facebook und twitter) und präsentierten ihre Projekte, wie zb. die katholische Kirchenzeitung kath.net, das katholische Radio fisherman.fm, den Jugend-Katechismus YOUCAT und andere.

„Die Stille ist ein wesentliches Element der Kommunikation, und ohne sie gibt es keine inhaltsreichen Worte. In der Stille
hören und erkennen wir uns besser, entwickelt und vertieft sich das Denken, verstehen wir mit größerer Klarheit, was wir sagen wollen oder was wir vom anderen erwarten, entscheiden wir, wie wir uns ausdrücken.“
(Papst Benedikt XVI)
Für unseren Ordensvater, den Hl. Benedikt war gerade die Tugend der discretio (Unterscheidung) von größtem Wert. So gilt es auch für uns Ordensleute eine Sensibilität für das rechte Maß des Umgangs mit dem Internet zu entwickeln.
Inspirierend war auch die eingespielte Videobotschaft der englischen Benediktinerin Sr. Catherine Wybourne (auch bekannt als „the digitalnun“), die mit ihrem Blog ibenedictines.org versucht, das monastische Leben auch durch social media zu repräsentieren. Unter anderem bietet ihre Gemeinschaft auf der Website ein „virtuelles Kapitel“, Podcasts und Videos an.

