Unter der Leitung von Sr. Rafaela Kolodziejak OSB und Hanns Sauter fand vom 22. bis 30. August wieder ein Ikonenkurs in unserem Kloster statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ganz neu in die besondere Welt der Ikonenmalerei eintauchen oder ihre Kenntnisse vertiefen.
In den Tagen des Kurses wurde Schritt für Schritt an den Ikonen gearbeitet – von der Vorbereitung und Vergoldung bis zum Aufbau der Farbschichten. Dabei ging es nicht nur um die Vermittlung der verschiedenen Techniken, sondern auch um die Symbolik und die theologische Bedeutung der Ikonen.
Das Ikonenschreiben verbindet handwerkliches und künstlerisches Arbeiten mit Gebet und geistlicher Betrachtung. In der ruhigen Atmosphäre unseres Klosters war dafür Raum: konzentriertes Arbeiten in der Ikonenwerkstatt, Stille, gemeinsames Gebet und die Möglichkeit, am Leben unserer Gemeinschaft teilzunehmen, prägten diese Tage.
Besonders schön war auch die Gemeinschaft, die während des Kurses entstand. Beim gemeinsamen Arbeiten und bei den Mahlzeiten gab es Gelegenheit zum Austausch und gegenseitigen Kennenlernen.
Am Ende des Kurses konnten die entstandenen Ikonen im Rahmen der Eucharistiefeier gesegnet werden. Damit wurde noch einmal sichtbar, worum es beim Ikonenschreiben letztlich geht: Eine Ikone ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern verweist über das Sichtbare hinaus auf die Wirklichkeit Gottes.

























