Sr. Mirjam schreibt über die verschobene Reise nach Madagaskar

Liebe Freunde und Bekannte unserer Kongregation der Benediktinerinnen der Anbetung!

Vor ein paar Wochen habe ich euch mit großer Freude und Dankbarkeit über unsere Vorbereitungszeit für Madagaskar berichtet. Gemeinsam mit meinen zwei madagassischen Mitschwestern erlebte ich drei segensreiche Wochen in Gresten. Der Plan für die Reise nach Madagaskar wurde detailliert ausgearbeitet und mit Freude auf die zukünftige Zeit positiv abgeschlossen.

Nun muss alles – auf Grund des Coronavirus – auf einen unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft verschoben werden.

Dazu lässt sich sagen: Der Mensch denkt, Gott lenkt!

Ich wurde mehrmals gefragt, wie es mir damit geht, ob ich traurig, enttäuscht oder ähnliches bin?

Diese Gefühle hatte ich vielleicht am Anfang. Jetzt sehe ich aber, dass jedes Handeln, jede getroffene Entscheidung einen Sinn hat, die ich und jede von uns zu erkennen hat.

Ich habe mich entschlossen, einfach das „Jetzt und hier“ mit offenen Händen anzunehmen.
Somit fällt es mir sicher leichter, die entstandene Situation zu akzeptieren und mit Hoffnung in die Zukunft zu schauen.

Gott segne uns, ER schenke uns Kraft, Hoffnung und seine tief verborgene Liebe.
Ich bin, weil ER, der ewig Seiende, mich zum Leben hier und jetzt berufen hat.

Hoffe auf den HERR!

Im Gebet verbunden, eure Sr. Mirjam OSB

(Foto: mit dem Packen des Koffers wurde schon begonnen…)