Von 3. bis 5. Juli durften wir in unserem Kloster eine Gruppe junger Christinnen und Christen aus dem Nahen Osten begrüßen, die derzeit in verschiedenen Ländern Europas leben. Die Begegnung fand im Rahmen eines internationalen Programms der Stiftung PRO ORIENTE statt, das den ökumenischen Austausch und die Vernetzung junger Menschen aus den Kirchen des Ostens und des Westens fördern möchte.

Für uns war es eine schöne Gelegenheit, die jungen Erwachsenen kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie berichteten von ihren Erfahrungen zwischen den Kulturen, ihrer Verbundenheit mit den Kirchen ihrer Heimat und ihrem Engagement in Kirche, Ökumene und Gesellschaft. Der Workshop bot ihnen Raum, über ihre Identität, ihr Leben in Europa und neue Perspektiven für ihr kirchliches und gesellschaftliches Engagement nachzudenken.

Wir freuen uns, dass unser Kloster ein Ort der Begegnung für diese internationale Gruppe sein durfte. Solche Besuche bereichern auch unsere Gemeinschaft und machen deutlich, wie wichtig der Austausch über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg ist.

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Begleitern – der libanesischen maronitischen Theologin Prof. Souraya Bechealany, dem ebenfalls aus dem Libanon stammenden maronitischen Theologen Fr. Rouphael Zgheib sowie PRO ORIENTE-Programmdirektorin Viola Raheb – für die wertvollen Begegnungen.